Sophistereien Folge 8

Der Mensch sucht beständig nach Beständigkeit. Der Gedanke, dass alles einem steten Wandel unterliegt, ist ihm irgendwie unerträglich. Woran soll man sich halten, wenn alles fließt, so wie es Heraklit schon formuliert hat. Ist denn wirklich nur der Tod sicher? Bietet denn das Leben keine Sicherheiten? Doch wie wäre es, wenn gerade dieses Unbeständige, Unsichere den Reiz des Lebens ausmachte?

Philosophen sind im Allgemeinen gute Fragesteller, aber schlechte Antwortgeber. Bereits Heidegger glaubte, dass gutes Philosophieren damit begönne, die richtigen Fragen zu stellen. Deshalb fragte der Denker nach dem Sein, dem leersten Begriff von allen, vergleichbar nur mit dem Nichts, wohlwissend, auf diese Frage niemals eine Antwort zu bekommen.

Wittgenstein ging noch tiefer, indem er fragte, was überhaupt eine Frage sei.

Sophistereien Folge 7

Schopenhauer war ein zutiefst antichristlicher Denker. Inspiriert vom indischen Denken, sah er das Leben als Leiden, ohne Hoffnung auf jenseitige Verheißungen. Glück. Was ist Glück? Glück ist:  Vita komplentativa. Sich gelassen seinem Schicksal ergeben. Dem Willen, diesem ewigen Wollen etwas entgegensetzen. Einfach ruhig im Sessel sitzen und die Welt, ihr rastlose Treiben betrachten.

Die Natur ist nicht unsere Freundin. Schon immer war das Überleben des Menschen, dieses schlauen, listigen Tieres, mit einem steten Kampf gegen die Natur verbunden. Der Begriff Naturschutz mutet da seltsam an. Der Natur ist der Mensch egal. Sie käme besser ohne ihn zurecht.

Und blicken wir ins Universum: Diese Milliarden von Sternen, Galaxien. Würde man denn unser Verschwinden überhaupt bemerken?

Sophistereien Folge 6

Die Philosophie kann die großen Fragen des Lebens nicht beantworten. Aber sie kann dabei helfen, sie zu stellen.

Diese furchtbare Gendersprache ist eine neue Art Umerziehungsprogramm. Nüchtern betrachtet, völliger Unsinn. Ästhetisch eine Zumutung.  Keinem normalen Menschen würde einfallen, so zu sprechen, zu schreiben., mit Ausnahme derer, die sich diesen Blödsinn ausgedacht haben. Ihnen geht es vor allem um Macht. Ihnen geht es nicht darum, die Welt besser zu machen. Sie wollen nur bestimmen, was gut und richtig ist. Stichwort: Diskurshoheit. Wer die Sprache diktiert, beherrscht die Menschen. Kommt einem irgendwie bekannt vor. Hatten wir das nicht schon mal? Nein, wir leben nicht in einer Diktatur, jeder kann doch sprechen wie er will. Aber….

Heutzutage schreiben schon Menschen Autobiographien, die noch gar nichts erlebt haben.